Am 2. März erlebten die globalen Rohstoffmärkte erhebliche Volatilität, die durch eskalierende geopolitische Spannungen im Nahen Osten und sich ändernde Handelspolitiken verursacht wurde.
Auf Chinas heimischem Terminmarkt stiegen Energie und Edelmetalle:
- Rohöl und Heizöl erreichten tägliche Limits
- Der europäische Container-Schifffahrtsindex stieg um über 10%
- Silber in Shanghai gewann mehr als 7%
Während der asiatischen Handelszeiten stiegen die internationalen Rohöl-Futures stark an.
Rohöl, das an der New Yorker Handelsbörse gehandelt wird, und Brent an der Intercontinental Exchange stiegen innerhalb der ersten 10 Minuten um über 12% bzw. 13% und erreichten 75 $ bzw. 82 $ pro Barrel.
Edelmetalle folgten dem Anstieg. Die Nachfrage nach sicheren Anlagen nahm angesichts geopolitischer Risiken und einer vorgeschlagenen globalen Zollpolitik von 15% durch die USA zu:
- Gold stieg letzte Woche um 3,29%
- Silber sprang um 13,30%
Stand 8:00 Uhr Pekinger Zeit, 2. März:
- Gold-Futures im April überstiegen 5.400 $/oz
- Silber-Futures im Mai erreichten 97,3 $/oz
Gleichzeitig stehen die globalen chemischen Lieferketten unter Druck. Kernrohstoffe wie Styrol, Butylacrylat und Isooctylester steigen weiterhin stark an.
Wichtige Lieferanten, die Preiserhöhungen ankündigen, sind:
BASF, Wanhua Chemical, Badefu Group, Shine Group und Henghe Group.
BASF kündigte an, dass ab dem 12. März 2026 die Preise für Neopentylglykol (NEOL) in den USA und Kanada erhöht werden:
- +0,07 $ pro Pfund
- +155 $ pro Tonne
Die Anpassung wird auf gestiegene Rohstoffkosten zurückgeführt.
Darüber hinaus gaben mehrere Hersteller von Titandioxid am 2. März Preiserhöhungsankündigungen heraus.
⚠️ Da Energie, Edelmetalle und chemische Rohstoffe in einen Zyklus hoher Volatilität eintreten, empfehlen wir:
✔ Vorzeitige Sicherung von Rohstoffen
✔ Optimierung der Lagerstruktur
✔ Überprüfung von Kostenweitergabemechanismen
✔ Stärkung der Lieferantenkommunikation