1. Zuerst prüfen, wie stark der Putz abrieselt
Ein Putz, der Staub oder Sand verliert, muss nicht immer vollständig entfernt und neu verputzt werden. Der erste Schritt besteht darin, festzustellen, wie ernst das Problem ist. Sie können die Oberfläche leicht mit einem Schlüssel, einem Schraubendreher oder einem anderen harten Gegenstand ankratzen oder die Wand kräftig mit der Hand reiben. Wenn nur eine geringe Menge Staub oder feiner Sand abfällt, während der Putz fest bleibt, ohne offensichtliches Abblättern, Ablösen oder Hohlstellen, handelt es sich in der Regel um eine leichte Oberflächenabrieselung. Wenn jedoch eine große Menge Sand leicht abfällt oder die Wand losen Putz, Abblättern, großflächigen Materialverlust oder ein hohles Geräusch beim Klopfen aufweist, ist das Problem ernster und kann auf einen erheblichen Verlust an Festigkeit oder Haftvermögen hindeuten.
2. Leichten Abrieb verstärken, starke Schäden entfernen und neu verputzen
Für leichte Oberflächenabriebe kann in der Regel ein geeignetes Tiefengrundmittel oder Mörtelhärter zur Festigung der Oberfläche eingesetzt werden. Zunächst müssen loser Staub, Sand und schwache Partikel gründlich entfernt werden, um einen sauberen Untergrund zu gewährleisten. Anschließend wird das Mittel gleichmäßig mit Rolle, Pinsel oder Spritzgerät aufgetragen und in die schwache Mörtelschicht einziehen gelassen. Wenn die Wand das Material sehr schnell aufnimmt, kann bei Bedarf ein weiterer Anstrich aufgetragen werden. Nachdem das Material vollständig getrocknet und ausgehärtet ist, kann die Oberflächenfestigkeit deutlich verbessert werden. Wenn die Wand jedoch großflächigen Sandverlust, lockeren Mörtel, Abplatzungen oder Hohlstellen aufweist, reicht eine einfache Oberflächenbehandlung in der Regel nicht aus. Der beschädigte Mörtel sollte vollständig entfernt werden, bis ein tragfähiger und stabiler Untergrund erreicht ist, bevor neu verputzt wird.
3. Richtiges Auftragen und Aushärten hilft, künftiges Abrieseln zu verhindern
Bevor neuer Mörtel aufgetragen wird, ist der Untergrund gründlich zu reinigen und je nach Saugfähigkeit gegebenenfalls vorzunässen. Bei glatten oder ungleichmäßig saugenden Oberflächen kann eine geeignete Haft- oder Zwischenbehandlung erforderlich sein, um die Haftung zwischen neuem Mörtel und Untergrund zu verbessern. Beim Neuverputzen sind stabile und geeignete Rohstoffe zu verwenden, eine angemessene Mischungszusammensetzung ist einzuhalten, und übermäßiger Wasserzusatz während der Verarbeitung ist zu vermeiden. Eine ordnungsgemäße Nachbehandlung ist ebenfalls unerlässlich, insbesondere bei heißem, trockenem oder windigem Wetter, bei dem die Feuchtigkeit zu schnell verdunsten und die Festigkeitsentwicklung des Mörtels beeinträchtigen kann. Kurz gesagt: Leichter Oberflächenabrieb kann oft durch eine Oberflächenverfestigung repariert werden, während mittlere bis schwere Schäden in der Regel einen Abtrag und Neuverputz erfordern. Die Wahl der richtigen Lösung auf Grundlage des tatsächlichen Zustands der Wand ist der Schlüssel zur Verbesserung der langfristigen Festigkeit und Dauerhaftigkeit.